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Neben den Geparden zählen die Windhunde zu den schnellsten Landtieren der Welt. Ihr Wesen zeichnet sich durch eine schlanke, hochläufige Figur mit spitzem Fang aus. Obwohl ihre Rasse ursprünglich für den Jagdeinsatz gezüchtet wurde, wird sie heutzutage gerade in den europäischen Ländern nur noch als Haustier gehalten. Darüber hinaus werden die athletischen Tiere von ihren Haltern auch in Hunderennen eingesetzt, um Sportwetten abzuschließen. Warum sich trotzdem immer mehr Menschen einen Windhund als Haustier halten und welche positiven Eigenschaften die Rasse hat, erfahren Sie hier. Ein treuer Begleiter Gerade wenn ein Hund nass wird, riecht sein Fell meist besonders streng. Im Gegensatz zu anderen Rassen fehlt dem Windhund ein Unterfell und besitzt nur eine leichte Behaarung – dadurch kann sich der typische talgige Geruch nicht ausbreiten. Das bedeutet im Klartext: Die Hunde stinken nicht bzw. nie. Ein weiterer Vorteil und auch etwas gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass Windhunde so gut wie nie bellen. Höchstens bei der Fütterung oder der Aufforderung zum Spielen bellen sie manchmal, wobei es oft mehr wie ein Quietschen klingt. Generell merkt man einem Windhund immer sofort an, wenn etwas nicht in Ordnung ist oder er sich unwohl fühlt. Ebenso hervorgehoben werden kann der Beißreflex – dadurch, dass er nicht besonders ausgeprägt ist, lassen die Tiere schnell von einer Sache ab, anstelle sich festzubeißen, wie zum Beispiel an einem Igel. Ein weiterer Bonuspunkt ist erneut das kurze Fell und der geringe Fellwechsel, wodurch der Windhund fast gar nicht haart. Allerdings wirkt sich Stress auf die Tiere merklich aus – in dem Fall können sie schockartig Haare verlieren oder Schuppen bilden. Daran merkt man auch, wie sensibel die Rasse ist. Absolut Wissenswertes Bevor man sich für den Kauf eines Windhundes entscheidet, sollte man natürlich bedenken, dass die Tiere viel Auslauf brauchen. Auch wenn sie nicht zum Jagen eingesetzt werden, laufen sie allem hinterher, was sich bewegt – Blättern, Schmetterlingen, Bällen, Radfahrern und auch Hosenbeinen oder Röcken. Umso wichtiger ist daher eine vernünftige Erziehung, die man mit Leckerlis oder einer Hundeschule trainieren kann. Weiter sollte man bedenken, dass die Tiere im Winter frieren, da sie kaum Unterhautfett haben, aber trotzdem Gassi gehen müssen. Spezielle Hundedecken können hier aushelfen. In der Regel sehen die Windhunde immer etwas abgemagert aus, deshalb sollte man immer auf folgende Regel achten: drei Rippen müssen sichtbar sein, sechs tastbar. Ist dies der Fall, geht es Ihrem Hund gut. Auch wenn die Rasse einen gewissen Freiraum braucht, liebt sie bei guter Haltung seinen Besitzer bedingungslos.
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